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Die Bundesrepublik und die Diktatur der Religion! In Essen, das Teil des Ruhrgebietes ist und letzes Jahr Kulturhaupstadt war, wird eine Opernaufführung an Karfreitag Auf Weisung der Bezirksregierung Düsseldorf hat das Ordnungsamt der Stadt die Premiere von Puccinis "Madama Butterfly" am Karfreitag im Aalto verboten. Jetzt die Petition für einen Laizistischen Staat unterzeichnen!
Die FDP macht Anstalten, den von vielen nichtrelgiösen Verbänden und prominenten Einzelpersonen geforderte strikte Trennung von Staat und Kirche/ Religion auf den Weg zu bringen. In Zeiten, da nun auch islamische Religion auf Kosten der Steuerzahler an ausgesuchten Unis gelehrt werden soll, ist jede wenn auch kleine Bewegung in Richtung Laizismus ein Fortschritt. FDP-Generalsekretär Christian Lindner hat sich in einem Gastbeitrag für die FAZ dazu geäußert. Auch in der SPD gibt es Bestrebungen Staat und Kirche zu trennen. Die Kirche - voran der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Robert Zollitsch, wettert dagegen. Denn eine echte Trennung würde den Geldfluss in die Religionsanstalten hinein deutlich mindern.
Der deutsche Staat ist klamm, an allen Ecken und Enden fehlt Geld. Aber den Kirchen wird es mit vollen Händen in den Rachen geworfen. So erhält ein Bischof Mixa, der nachweislich Gelder missbräuchlich für private Zwecke benutzt hat, eine Rente von 5.000 € (in Worten: fünftausend Euro) pro Monat. Und wer zahlt? Das Land Bayern!! Also quasi der Steuerzahler. Übrigens, wenn es um die Raffgier geht, dann funktioniert die Ökumene hervorragend. Das Magazin frontal 21 berichtete am 03. August davon und reißt der Geistlichkeit die Maske vom Gesicht. Tatsachen, die sicher nicht jedem bekannt waren. Zu Wort kam auch Dr.Carsten Frerk, der sich intensiv mit den Kirchenfinanzen beschäftigt. Nachzulesen im Manuskript. Dass heutzutage auch Kritiker des Staat-Kirchen-Klüngel zu Wort kommen, ist gut und wenn dies im ÖFFENTLICH-RECHTLICHEN-FERNSEHEN geschieht, ein Zeichen, dass die GEZ Gebühren nicht ganz für die Katz oder vielleicht auch für die Kirchenmaus sind. Die Kirchen dagegen haben sich schon lange das Recht gesichert, ihre Anischten über den Rundfunk in die Welt zu bellen. Manchmal ist das erträglich, doch oft - wie in der 31. Kalenderwoche - als sich Domvikar Elmar Nass aus Aachen zu den Themen: „Menschsein“, „Menschenwürde“, „Wahrheit“, „Verantwortung“, „Gewissen“ und „Sinn“ predigte, konnte einem die gute Laune schon 5:55 Uhr vergehen. Hier ein Beispiel: Wer oder was ist ein Mensch?
Die Politik in Deutschland spricht immer noch den so genannten Grundwerten des Christentums und bezieht diese Mär auf die Gesellschaft. Die Realität sieht derweil ganz anders aus. Man fragt sich, warum das die konservative "Obrigkeit" nicht begreift oder falls sie es tut, nicht zugibt. Die Kirche selbst gibt das zwar auch nicht öffentlich zu, intern spricht man aber sehr wohl darüber, wie der Bfg in seiner Rundschau vermeldet. In der Evangelischen Akademie Tutzing spricht man recht offen über den Verlust. Siehe dieses Schreiben In Deutschland ist dies keine gesellschaftliche Tatsache sondern ein Märchen, wie es im Buche steht. Ein Beispiel für diese Behauptung ist die Präsenz der Kirchen in den Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk Anstalten. Während zum Beispiel im WDR - Hörfunk pünktlich an jedem Wochentag gegen 05:55 Uhr ein Vertreter der Amtskirchen im Radio die Auffassung der Kirche kundtun kann, vermißt man Beiträge der "Gegenseite" - also der freigeistigen Bevölkerung, die immerhin ein Drittel der Gesellschaft repräsentiert. So darf der BfG - Augsburg zwar im Radio reden. Doch kommen sich die Redner sicher oft wie die Pfaffen vor. Denn während sie reden schläft die Mehrheit oder sie ist schlichtweg nicht anwesend. Alle 6 Wochen darf sich der BfG im Rundfunk äußern. Im MDR das gleiche Bild. In MDR Figaro unter dem Dach der Kultur im Radio dürfen die Kirchen munter missionieren. Bibelwettbewerb an Schulen in Mecklenburg- Vorpommern !!!!
Trotz negativer Pisa - Studien Ergebnisse hat der Minister für Bidlung, Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg-Vorpommern nichts besseres zu tun, als die Schirmherrschaft für einen Bibelwettbewerb an staatlichen Schulen zu übernehmen. Leider ist diese unverständliche Allianz zwischen Kirche und Staat eine traurige Realität in Deutschland. Und zu allem Verdruß bezahlen wir alle diese Scheinreligösität und Missionierungsaktionen. Denn die Bevölkerung des betroffenen Bundeslandes gilt nicht als besonders religiös.
An allen Schulen gibt es Pädagogen.
Auch in der Bundeswehr ist die Kirche allgegenwärtig. Wie zu allen Zeiten geben so genannte Militärseelsorger ihr "göttliches OK" zu allem, was das Militär so zu tun hat. Dazu gehört auch das Töten. Aber das scheint kein Problem für die Kirche zu sein, die in ihrer Geschichte genug Blut hat fließen lassen. Wie sagte doch der für seine fast schon demagogischen Reden bekannte Kölner Erzbischof, Kardinal Meisner im Jahre 1996: »In betenden Händen ist die Waffe vor Missbrauch sicher.« So beteten die Kreuzritter, bevor sie im Namen Gottes Nichtchristen erschlugen. So beteten die Soldaten der deutschen Wehrmacht, dann zogen sie los und mähten nieder, was ihnen vor die Flinte kam. Auch die US-Amerikaner beteten, ehe sie mit ihren B 52 Bombern aufstiegen und Napalmbomben auf vietnamesische Dörfer warfen, in denen Menschen bei lebendigem Leib verbrannten. Da stellt sich angesichts der Worte von Kardinal Meisner die Frage: Was ist dann Mißbrauch von Waffen.???? | ![]() | ||||||||||||||||||||||||||||||
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