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Zum Ersten: Unsere Gesellschaft ist schon eine geraume Zeit nicht mehr die "CHRISTLICHE WERTEGEMEINSCHAFT", wie sie gern von Politikern vollmundig betitelt wird. Die Abwanderung von der Bevormundung durch Kirchenregeln nimmt ständig zu. Mehr dazu mit farbigen Diagrammen siehe HIER.

Zum Zweiten: Kirchenkritik ist keine keine Erfindung der Neuzeit. Es sei einer der bedeutendsten deutschen Dichter genannt, der schrieb:


Es ist gar viel Dummes in den Satzungen der Kirche. Aber sie will herrschen, und da muß sie eine bornierte Masse haben, die sich duckt und die geneigt ist, sich beherrschen zu lassen. Die hohe, reich dotierte Geistlichkeit fürchtet nichts mehr als die Aufklärung der unteren Massen.
Johann Wolfgang von Goethe, (1749 - 1832), deutscher Dichter der Klassik, Naturwissenschaftler und Staatsmann

Zum Zweiten: Wer alles nur nimmt, wie es ist, verändert nichts. Auch die europaweite Aktivität auf dem Gebiet die Kirchenkritik trägt Früchte. In Griechenland - von der orthodoxen Kirche beherrscht ist Religion kein Pflichtfach mehr. Da kann sich Deutschland mehr als eine Scheibe abschneiden. Es ist eine Frage der Zeit, bis auch hierzulande die Kirche im Dorf bleibt und nicht staatliche Institutionen wie das Schulsystem maßgeblich beeinflußt.

Siehe diesen Link

Ich könnte viele Namen von Dichtern, Wissenschaftlern und Philosophen nennen, die sich kritisch mit dem Wirken der Kirche beschäftigten. Doch fühle ich mich angesichts der Stellung der Amtskirchen in der heutigen Gesellschaft selbst genötigt, Stellung zu beziehen.

Ich versuche in der folgenden Bildergalerie mit Aphorismen, die ich mit Fotos verband, das Treiben der Kirche ohne Scheuklappen und falschem Gehorsam darzustellen und zu kommentieren.

Solange Geistliche und deren Vertreter an staatlichen Schulen ihre alten Lehren unterrichten dürfen, solange es keine Religionsfreiheit gibt, weil schon unmündige Kinder getauft werden. Solange hat die Aufklärung eine wichtige Aufgabe zu erfüllen. Alles braucht Opposition, sonst ufert es aus. Und ausgeufert ist gerade die Kirche in der Geschichte schon oft. Und meist wurden Blutströme daraus.


Wenn die Welt erst ehrlich genug sein wird, um Kindern vor dem 15. Jahre keinen Religionsunterricht zu erteilen, dann wird etwas von ihr zu hoffen sein.
Arthur Schopenhauer, (1788 - 1860), deutscher Philosoph

Auch zeigt diese Website, dass Religionskritik und die offene Kritik an Kirche, Klerus und auch an den Gläubigen, die verführt und geblendet waren und sind, sehr alt ist. Und sie ist dabei sehr häufig voller Bissigkeit in ihrem Ausdruck. Siehe Abbildung

Abb.: A. Frank: Protestiert gegen die Verpfaffung der Schule!. -- Leipzig. -- Um 1923