Dies sind nicht etwa Zitate des Mittelalters - NEIN es sind die Dogmen des derzeitigen Papstes. Und da ALLE Katholiken zu gehorchen haben, sind dies auch die Ansichten eines JEDEN Katholiken. Wer Mitglied ist, akzeptiert genau diese Weltsicht. Also gibt es nur 2 Wege!! Austreten als Bekenntnis zur Meinungs- und Handlungsfreiheit. Oder Mitglied dieser Organisation bleiben und trotzdem offen gegen diese Ansichten auftreten. Jeder 3. Weg ist Heuchelei und Devotismus gegenüber der Amtskirche.
Abtreibung Sie ist aus Sicht Ratzingers eine schwere Sünde. Gesetze, die einen Schwangerschaftsabbruch erlauben, kritisierte er als Kultur des Todes. Im Konflikt zwischen Papst Johannes Paul II. und deutschen Bischöfen um die Schwangerschaftskonfliktberatung galt Ratzinger als treibende Kraft. Ergebnis war der erzwungene Ausstieg der katholischen Caritas aus dem staatlichen Beratungssystem Aufklärung und Moderne (Siehe die Angst des Papstes in einer Ansprache) Ratzinger ist skeptisch gegenüber dem Freiheitsdenken der Moderne und warnt vor einem Abgleiten in einen zügellosen Liberalismus. Frauen und Kirche Ein Priestertum der Frau war für Ratzinger nicht mit der katholischen Glaubenslehre vereinbar. Auch eine Aufhebung des Zölibats, des Gebots der Ehelosigkeit katholischer Priester, kam für ihn nie in Frage. Den Feminismus lehnt Ratzinger ab. Bibel Der katholische Glaube orientiert sich nicht nur an der Heiligen Schrift, sondern auch an der kirchlichen Tradition. An diesem Unterschied zur reformatorischen Theologie hält Ratzinger fest. Zölibat An der vorgeschriebenen Ehelosigkeit von Priestern will Ratzinger nicht rütteln. Homosexualität Eine staatliche Anerkennung homosexueller Beziehungen lehnte Ratzinger als eine Relativierung der Ehe ab. Auch verstießen homosexuelle Handlungen gegen das Moralgesetz der Natur, heißt es in einem Dokument der von Ratzinger geleiteten Glaubenskongregation. Pille und Kondom Ratzinger lehnt künstliche Empfängnisverhütung ab und hält eheliche Treue für den besten Schutz vor Aids. Laien Trotz des zunehmenden Priestermangels sollen Laien nicht predigen oder Messfeiern leiten dürfen Scheidung Ratzinger ist gegen eine Zulassung wiederverheirateter Geschiedener zur Kommunion. Als Sinn der Ehe bezeichnete es Ratzinger, der Menschheit Dauer zu sichern. Dies gelte nicht nur biologisch, sondern auch in einem weiter gefassten Sinn mit der Familie als Zelle der Gemeinschaftsbildung Unfehlbarkeit In Glaubens- und Sittenfragen ist der Papst unfehlbar - an diesem Lehrsatz des Ersten Vatikanischen Konzils hält Ratzinger fest. Religiöse Wissenschaft Ratzinger betont den Vorrang des römischen Lehramts vor der Freiheit der Theologie.