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Das Ganze "Karneval" zu nennen, das ist schon der erste Fehler eines „Ausländers“, der vom Niederrhein nach Baden – Württemberg kommt.

FASNET nennt man das Spektakel mit handgeschnitzten Masken, handbemalten Gewändern – HÄS genannt.
 
Ich begleitete eine Truppe, die sich „ Schloßhansel Altingen“ nennt und zu den Weißnarren zählt und konnte erleben wie die Fasnet vorbereitet und durchgeführt wird. Ich war erstaunt mit welchem Engagement die Mitglieder lange Abende mit dem Bemalen der Häs verbringen. Ich war bei der Zeremonie des „Abstaubens“ am 6. Januar dabei –  dem Auftakt zur Saison.

Ich begleitete den Verein bei allen Umzügen und war als Rheinländer schon erstaunt über die etwas andere Art des „Karnevals“. Übrigens rutsche mir dieses „Unwort“ mehrmals heraus mit der Folge, dass man mich gleich wieder als Ausländer bezeichnete. Zur Beruhigung kann ich aber sagen, man ist dort ausländerfreundlich.

Fasziniert war ich vom Formen- und Farbenreichtum der Kostüme der verschiedenen Vereine. Vor allem die Masken und die Aktionen in den Zügen waren sehr interessant.

So kam es, dass ich an die 600 Fotos machte, wobei ca. 300 auf einer CD verewigt sind.

Und noch etwas seltsames begegnete mir während der Umzüge. Es nennt sich "GUGGAMUSIK" und mutet für das ungwohnte Ohr sehr seltsam an.

Natürlich gibt es eine Homepage von diesem Verein und wer mehr wissen will über die Fasnet, sollte unter  www.schlosshansel-altingen.de  nachsehen.   
Dort gibt’s Infos aus erster Hand und eine Fotogalerie.

Thomas Häntsch

April 2005