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Landung (für Vergößerung bitte auf` s Bild klicken)

Fotografieren ist im Grunde genommen das Arbeiten mit dem Motiv, dem Licht und der Kamera. Heutzutage kommt jedoch auch dem Computer eine wichtige Rolle zu. Ich finde es immer wieder faszinierend, was man am PC alles anstellen kann. Doch es ist genauso spannend, nach alter Manier mit Diafilm, Stativ und ein wenig Vorbereitung ein Fotos zu machen, dass einer Montage sehr ähnlich sieht.


Das Foto mit dem Titel „Landung“ nahm ich nach einigen Vorbereitungen in meinem Garten auf.

Lange überlegte ich, wie ich die Vögel dazu bringen kann, auf die Kamera zu fliegen. Die Idee kam, als ich sich die hungrigen Gäste um einen heruntergefallenen Meisenknödel balgten. Zum Eingewöhnen stellte ich ein älteres Stativ mit der Praktika in die Nähe der Hecke und befestigte zwei Meisenknödel daran. Es dauerte nicht lange, da flogen die Vögel sowohl zum Fressen in die Hecke als auch zum Stativ. Schrittweise entfernte ich das alles Futter bis auf einen kleinen Meisenknödel, den ich versteckt hinter der Kamera anbrachte. Dann stelle ich ein 2. Stativ auf, und richtete die Kamera aus.

Für die Vorbereitungen stellte ich dann ein älteres Stativ mit der Praktika in die Nähe und befestigte einen kleinen Meisenknödel hinter der Kamera. Nach und nach entfernte ich das andere Futter und stellte ein 2. Stativ auf, mit dem ich dann fotografierte.


Die Aufnahmen machte ich mit einer Dynax 5, 250 mm Brennweite, einem 5 m Fernauslösekabel von einem Versteck aus.

Die" Fehlschussrate" war sehr hoch, da die Vögel sehr schnell an und abflogen. Es war aus der Entfernung kaum möglich, im richtigen Moment den Auslöser zu betätigen. Doch aus 2 Diafilmen bekam ich ca. 10 Aufnahmen, die nicht nur verwischtes Gefieder, die einsame Praktika oder Vogelbeine zeigten.

Die Meise, die ihre Flügel im Landeanflug aufgestellt hat, war das beste Foto, das ich mit dieser kleinen Trickserei geschossen habe.Heute im Zeitalter der digitalen Spiegelreflexkameras ist ein derartiges Vorhaben wesentlich preiswerter zu realisieren, da man nicht Unmengen von Filmmaterial für den Papierkorb produziert.

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